HANDMADE NATUR PUR

Autark leben in der Stadt | unser Pflanzenhonig aus Löwenzahn

Mit Kindern die Welt entdecken . . . die Natur bewusst wahrnehmen und von ihr lernen. Das geht auch in der Stadt. Dazu müsst ihr nicht auf dem Land leben (auch wenn es auf den vielen bezaubernden Profilen auf Insta & Co. schon wirklich besonders schön aussieht)!

Ich komme aus einer eher ländlichen Gegend. Auch wir gingen aus und feierten, doch nicht in einer hippen Bar, sondern am See, mit Lagerfeuer und Gitarre. Mein Freund ist ein Stadtkind und auch wenn er langsam ruhiger wird und wir nicht mehr komplett im turbulenten Stadtleben zuhause sind, braucht er doch eine gewisse Urbanität. Also lebe ich meine Leidenschaft des gärtnern und des selber machen einfach auf unserem Dachgarten aus oder in einem der schönen Münchner Parks, im angrenzenden Wäldchen oder auf den Feldern die es hier und da noch gibt. Man muss nur die Augen offen halten und das was einem zur Verfügung steht so annehmen wie es ist.

Natürlich ist es ein stetiges weiter bilden und auch ich lerne jedes Jahr noch etwas hinzu! Besonders wie ich ertragreicher auf kleinem Raum anbauen kann. Doch viele Pflanzen brauchen gar nicht so viel Platz und ihr könnt sie auf kleinem Raum mit euren Kindern zusammen anpflanzen. In meinem Beitrag „Gärtnern mit Kindern | unser Dachgarten im April“ habe ich euch mal zusammen geschrieben welche Pflanzen sogar nur ein Fensterbrett brauchen 😉

So nun aber zu unserem selbst gemachten Honig. Alles war ihr hierfür braucht sind Löwenzahnblüten und die findet ihr wirklich überall. Ein bisschen würde ich darauf achten, dass ihr sie nicht direkt neben einer viel befahrenen Straße oder auf einer Hundewiese pflückt, doch gerade hier in München gibt es jede Menge Ecke wo ihr fündig werden könnt.

Wir haben unsere Löwenzahnblüten auf dem Feld hinter unserem Haus gesammelt und natürlich gleich danach mit der Produktion unseres Pflanzenhonigs begonnen. Auch wenn er ca. 2 Tage bis zur Vollendung braucht, war jeder Schritt höchst spannend für meine Tochter und ihr Gesichtsausdruck beim ersten Honigbrot unbezahlbar. Was für ein Erlebnis, wenn aus ein paar Blüten und ein bisschen Zeit plötzlich Honig entsteht. Ein unbezahlbares Wissen, dass ich meinen Kindern mit auf den Weg geben möchte . . . auch in der Stadt!

Das Rezept habe ich auf dem inspirierenden Blog „urnaturaen“ der lieben Aline entdeckt.

liebste Grüße

ann-kathrin

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