MAMA

“NEIN”

Öfters schon wurde ich in letzter Zeit gefragt, ob ich nicht mehr aus unserem Alltag mit Kind berichten kann. Lange hab ich mir Gedanken gemacht und mich selbst gefragt, was ich denn gerne lesen würde. Na klar, dass es den anderen Mama´s und Papa´s im Grunde genauso geht wie uns auch. Es ist nicht nur beruhigend, zu wissen, dass man nicht allein ist, sondern bisweilen auch herrlich komisch. Aber wo beginnen? Am besten mit dem aktuellsten Thema der letzten Wochen . . .

The Daily Adventure in Parenthood – “NEIN”

Wir alle haben schon darüber gelesen, uns wurde davon erzählt oder wir stecken selber gerade mitten drin. Die Kleinen lernen das Wort “NEIN”. Als Eltern freut man sich über jedes Wort, das die Knöpfe lernen. Kommt man einer richtigen Kommunikation immer näher. Denn das raten, ausprobieren und doch alles falsch machen, nervt hin und wieder doch gewaltig. Ach wenn sie doch schon ein bisschen sprechen könnte, das würde sicherlich vieles vereinfachen.

Nach “Mama”, “Papa”, “Muh” und “Mäh” kommt dann irgendwann “NEIN”. Am Anfang verstehen sie die Bedeutung eigentlich überhaupt nicht, aber ich glaube miniRock fand schnell heraus, dass sie da bei uns auf einen gewissen Schalter gestoßen ist. Wahrscheinlich sah sie wie wir auf ihre unterschiedlichen “NEINs” reagierten und begann fleißig zu testen. Denn da begann sie, sich einen riesen Spaß daraus zu machen. “Nein, Nein, Nein” rief es durch die Wohnung von früh bis spät. Zum Glück ging es nicht nur uns so, sondern auch bei unseren liebsten Spielfreunden, fanden die Kleinen großen Gefallen an diesem bestimmten Wort. “Na wenn sie sich das “NEIN” – Sagen in der Pupertät beibehält, dann wäre ich soo froh”,  tröstete ich mich.

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Schnell merkten wir, dass wir nicht jedes “NEIN” für bare Münze nehmen durften. Denn im Prinzip spielen wir “NEIN”-Lotto. Von 10 “NEIN”, ist 1es dann evtl. doch ernstgemeint.

“Magst du was essen?” – “NEIN” (5 Minuten später, schallt das Geplärre durch die Wohnung, weil die Maus halt doch Hunger hat)

“Sollen wir mit der Püppi spielen?” – “NEIN” (will ich sie aufräumen, wird kräftig geschimpft, ganz nach dem Motto, He Mama ich meinte doch eigentlich “Ja”, ich find´s nur so lustig dich zu veräppeln)

“Wollen wir im Sandkasten spielen? – “NEIN” (während sie an der Terrassentür steht, klopft und “raus, raus” sagt)

“Aa” – “Hast du Aa gemacht?” – “NEIN” (mit einem breiten Grinsen im Gesicht)

Mittlerweile sind wir ausgebildete “NEIN” – Analytiker, denn in den meisten Fällen, erkennen wir allein an der Art, wie miniRock “NEIN” sagt, um was für ein “NEIN” es sich handelt. Wir unterscheiden unter folgenden Kategorien:

  1. Das “Ach klingt das neue Wort schön” – “NEIN”
  2. Das “Mama sagt “DOCH” ich sag “NEIN” – “Spiel”
  3. Das “Ich meine es ernst” – “NEIN”
  4. Das “Wie reagieren meine Eltern, wenn ich es sage” – “NEIN”
  5. Das “Ich weiß nicht was du meinst” – “NEIN”
  6. Das “Mama ich verarsch dich nur” – “NEIN”

BÄHM und vor einer Woche dann . . . “JA”

Und wisst ihr wobei ich mich manchmal ertappe? Ich stelle miniRock Fragen, bei denen ich weiß das ein “JA” kommt. Nur um die ganzen “NEINs” der letzten Wochen ein bisschen in den Hintergrund zu drängen. Und weil ein “Ja” hin und wieder einfach Zucker in Mama´s Ohren ist . . .

xoxo

 

 

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