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“Mondays 10” | Schwanger

Es ist soweit und ich bin echt super aufgeregt, begeistert und voller Vorfreude!

“Mondays 10” geht zum ersten Mal online. Ich habe euch ja gestern schon erzählt um was es geht. Auch das die letzten Wochen für meine Familie und mich eine absolute Grenzerfahrung waren. Deshalb habe ich mich heute ausnahmsweise mit unter die Mama´s gemischt. Ich steh euch quasi Rede & Antwort zu meiner Unzuverlässigkeit der letzten 2 Monate!

So jetzt aber genug und “Text ab” . . .

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Zur Premiere starten wir mit wohl einem der wichtigsten Themen . . .

„Schwanger“

So steht am Anfang von Allem, doch diese eine, besondere, überaus unterschiedliche und prägende Erfahrung.

Der Test ist positiv und schon fängt es an. Ängste, schlechte Haut, Übelkeit und Kotzerei, Hormone die außer Kontrolle geraten, unstillbarer Heißhunger und überhaupt haben werdende Mama´s manchmal das Gefühl, keiner versteht einen!

Und genau hier kommen diese 10 zauberhaften Ladies ins Spiel. Denn jeder empfindet seine Schwangerschaft, die Wehwehchen und Leiden ganz unterschiedlich und geht damit auch anders um! Das sollten wir respektieren und ernst nehmen! Stecken wir doch jeder in unserem eigenen Körper und sollten uns kein Urteil über Gefühle und Empfindungen anderer erlauben!

Vielmehr sollten wir die werdenden Mama´s unterstützen und respektieren!

Umso hilfreicher und schöner ist es dann lesen zu dürfen:

„He . . . du bist nicht allein da draußen!“

Ulrike von “hettie.bo”

Ulrike_hettie.boSchwanger. Ein Ausnahmezustand, der etwas länger anhält. Ganz nah mit meinem Körper, ganz nah mit meinem Kind, ganz nah mit mir. Ich fühlte mich stark wie ein Gewitter. Wunderschön, zuversichtlich, euphorisch, intensiv, beruhigend naiv und unbesiegbar. Und dann fühlte ich mich derart zerbrechlich, wie eine kleine, angespülte Muschel am großen Meer. Unsicher, überfordert, gespannt, hysterisch, schwammig, kurzatmig, wacklig und verletzlich. Respekt, fast Panik vor dieser riesigen Verantwortung. … Und dann kam da etwas, das wurde immer deutlicher. Vieles wurde wichtig, noch mehr wurde unwichtig. Und irre viel wurde richtig. Mutterinstinkt. Meine größte Erfahrung. Nicht verunsichern lassen, von allem was da von außen einströmt. Sich selbst vertrauen, dem Bauchgefühl. Zulassen. Ich glaube, das gibt dem Kind die Sicherheit, die es braucht und verdient.”

Aileen von “in my life”

Aileen_inmylifeMüde, müde und wieder müde! Ich habe mich im zweiten Trimester der 2 SS ständig gefragt, wie ich das schaffen soll! Glücklicherweise ist mein Mann nachts öfters aufgestanden, besonders wenn der Grosse krank war! Zum Ende der SS wurde es besser! Und der Grosse, der zwischenzeitlich 2 wurde, schläft viel besser. Heißhunger, ganz heikles Thema! Und auch keinen Ratschlag, es fehlen noch die restlichen Schwangerschaftspfunde. Ich habe es dafür sehr genossen die ganzen köstlichen Sachen zu essen.”

Sarah Lena von “frau_fabi”

SarahLena_fraufabiSchwanger! Ich hatte zwei unkomplizierte Schwangerschaften. Mir war weder übel, noch war mir zum kotzen. Alles in allem war ich erstaunlicherweise auch bis zum Ende fit. Mamas oder Werdende, die sagen, sie finden schwanger sein schön, verstehe ich bis heute absolut nicht. Dieses Sodbrennen, das ständige jucken an der Haut und dazu noch meine Hormonschwankungen, die mich zu einem schizophrenen Menschen machten, haben mir schwer zu schaffen gemacht. Als Beispiel eine kleine Geschichte: Mein Freund und ich haben uns eingebildet, wir müssten unbedingt während der Schwangerschaft umziehen und vollzogen diese idiotische Idee schlussendlich . . . Der Umzugstermin war dann auch noch drei Tage nach Geburt. Wie auch sonst immer hatte er mich, als wir den Umzug vorbereiten mussten, liebevoll gefragt was er denn alles einpacke dürfe und was nicht. Meinerseits erwiderte ich ihm dass er dies und jenes alles einpacken könne, mit der wiederholten Frage seinerseits, die eher als Kontrollfrage durchgehen könnte 😀 Als ich dann ins Ankleidezimmer kam und Alles, wirklich Alles, auch trotz seiner Kontrollfrage, in den Kartonen wiederfand, (und er hat definitiv nichts falsch gemacht) fiel für mich die Welt in Bruchstücke zusammen wie ein Kartenhaus… Unter Tränen habe ich ihn angeschrien, was er denn da tue und weshalb… Naja wieso ich das tat war eine einfache Erklärung: HORMONE! Ein einfacher Tipp wie man(n) damit umgehen sollte ist . . . sei wie du bist, denn du bist nicht das was du bist in diesem Moment & dein Mann sollte damit umgehen können 😉 Zum Glück habe ich so einen verständnisvollen Mann an meiner Seite, der nicht hinterfragt, sondern mich dann einfach nur in den Arm nimmt und alles ist wieder gut. Und es war kein Einzelfall, das könnt ihr mir glauben, solche Situation gab zu genüge. Ein weiteren Störfaktor meiner Schwangerschaft, war das ständige Jucken meiner  Haut – furchtbar! Wie eine Gogo-Tänzerin habe ich mich an jedem Türrahmen der mir entgegenkam hin und her – hoch und runter gewälzt, nur damit das Jucken erträglicher wurde. Das einzig wahre Wundermittel, was mir diese Situation erträglicher machte war das berühmte “Bi Oil”, mit dem ich mich bis auf den letzen Tropfen einölte. Stellt euch ein glitschiges Walross vor, das frisch aus dem Wasser kam. Doch es half, zumindest bildete ich es mir ein 😀

Paula von “lapaulamarie”

Paula_lapaulamarie“Puuuh. Erstmal sieht man nichts und fühlt man nichts. Nichts und doch irgendwie Alles. So war das bei mir.  Über die Übelkeit habe ich mich dann sogar gefreut. Da wusste ich „pauli du bist wirklich schwanger. Das passiert hier gerade in echt.” Ansonsten fand ich es sehr schade, dass einem in den ersten 12 Wochen so Angst gemacht wird. Nein Angst ist das falsche Wort. Aber man wird nicht so ganz ernst genommen und es heisst ständig “es kann ja noch weggehen”. Das fand ich sehr traurig. Und überhaupt. Es war kein “es”. Es war ein “unser”. Unser „kleindotti”. Ich weiss, dass es in den ersten 12 Wochen häufig zu Schwangerschaftsabbrüchen kommt, aber man will doch irgendwie vom Besten ausgehen und sich auf sein Baby freuen. Das finde ich zumindest. Das sollte jede Mama und jeder Papa dürfen. Auch in den ersten 12 Wochen. Ansonsten hatte ich wirklich eine Bilderbuchschwangerschaft. Und ich kann jeder Schwangeren, der es halbwegs gut geht, raten nochmal in den Urlaub zu fahren. Nur zu zweit mit dem Liebsten. Oder mit einer Freundin oder Schwester.  Oder beides. Das tut sooooo gut. Und Nestbautrieb ist ganz normal und wunderbar. Nur kauft keine über-kopf-sachen für die ersten 2 bis 3 Monate!!! Ansonsten versucht es zu geniessen. Das Kribbeln und die Tritte. Das ist einzigartig. Achso. Und Vorschlafen bringt nichts.“

Ann-Kathrin von “Rock my Day”

Ann-Kathrin_RockmyDay

“Dieses Mal werden die ersten Wochen sicherlich besser! Oh ja, davon war ich felsenfest überzeugt. Dieses Mal bleibe ich von der nervigen Übelkeit und dem sporadischem Gekotze sicherlich verschont! Schließlich hat mein Körper das ja schon mal durch gemacht. Denkste . . . In der 6. SSW kam eine Karawane auf mich zu gerast und überrannte mich im wahrsten Sinne des Wortes. Ganz nach dem Motto „Und täglich Grüßt das Murmeltier“ durchlebte ich jeden Tag aufs Neue einen richtig fiesen „Novovirus“. Und das sollte auch bis zur 13.SSW nicht besser werden. Ganz klassisch versuchte ich es also wieder mit Ingwertee & Co. . . . Dann Nausema. Und schließlich wurde ich vor die Entscheidung gestellt: Entweder Medikamente oder Krankenhaus! Ich, die schon in der ersten Schwangerschaft, absolut GEGEN Medikamente war und wirklich ALLES ohne durchstand . . . Ich fühlte mich fürchterlich! Aber es half nichts, denn wenn ich nicht gerade meine Zeit vor dem Klo verbrachte, vegetierte ich halb komatös auf dem Boden, dem Sofa oder im Bett. Ich war bis dahin immer der Meinung, das bekommt man schon irgendwie hin! Soooo schlimm kann das doch nicht sein! Ich war ja so dumm und naiv! Also gab es dann doch Tabletten . . . Aber so wirklich geholfen haben die auch nicht. Immerhin! Mir war bis ca. 16:00 Uhr „nur“ spei übel und erst dann begann die Kotzerei von vorne. Lediglich beim Schlafen bekam ich etwas Erholung, nur Aufwachen war der Overkill. So vergingen die Tage und Wochen und meine Gefühle wandelten sich von optimistisch, über verzweifelt und frustriert, bis hin zu fürchterlich aggressiv. Ich hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen gegenüber meiner Familie. Denn ich bekam wirklich nichts mehr auf die Reihe. Nicht mal richtig freuen konnte ich mich über dieses kleine Wunder . . . Gekrönt wurde die ganze Situation durch Kommentare wie: „Na hoffentlich geht es dir nicht wie einer Freundin von mir, der war bis zum Schluss immer schlecht.“ oder „Ach so, dir ist nur schlecht, zum Glück nichts Schlimmes!“

ECHT JETZT??? 

Solche Sprüche führten dazu, dass ich meinen Freund, heulend darüber informierte, dass, wenn es so weiter geht, er mich in die Klapse einweisen kann und nach der Geburt wieder ab holen soll. Ohne verletzen zu wollen, lehne ich mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte: „Sie wissen es halt nicht besser und meinen es eigentlich irgendwie ja lieb. Schließlich hat jeder sein eigenes Päckchen zu tragen.”

Andrea von “cherries_and_blueberries”

Andrea_cherriesandblueberries

“Als mein Kleiner noch ein Bauchbewohner war, schwebte ich auf Wolke 7. Zumindest hat es sich so angefühlt. Ich hatte keine typischen Beschwerden, wie Übelkeit, mir ging es nicht einmal schlecht. Dafür hatte ich allerdings eine Menge Gefühlschaos. Meine Laune ging zum Glück nur in den ersten 3 Monaten von null auf hundert und wieder auf null zurück, danach startete für mich eine wunderschöne Zeit. Dies war eine der wunderschönsten in meinem Leben, denn ich fühlte mich glücklicher denn je. Mein Hautbild war besser, meine Haare fülliger und ich habe ständig über das ganze Gesicht gestrahlt. Allerdings fühlte ich eine ständige Angst, dass dem Kleinen etwas zustoßen könnte. Häufige Arztbesuche waren die Folge, glücklicherweise waren die Ängste immer unbegründet. Was nun übrig blieb ist die Schwangerschaftsdemenz. Somit werde ich mich sicher bald nicht mehr an diese Ängste erinnern. Die Schwangerschaft hat mich sehr verändert, mir bewusster gemacht was ich bin und für was ich stehe. Ich wünsche jeder Frau eine so schöne Schwangerschaft wie meine.”

Julia von “Capulet Cuties”

Julia_capuletcuties

“Ich muss sagen, dass ich – zumindest während meiner Schwangerschaft – zu den überaus glücklichen Exemplaren gehörte, die mit rosiger Haut, wallendem Haar und nicht existierender Schwangerschaftsübelkeit gesegnet war (…Augenringe und Haarausfall folgten dafür vier Monate nach der Geburt meiner Tochter…). Während der Schwangerschaft plagte mich dafür etwas ganz anderes. Denn aus Mrs. „Ich-bin-total- tough-und-hab-alles-unter-Kontrolle“ wurde innerhalb weniger Wochen Mrs. „Waterfalls“. Taschentücher und Waterproof-Mascara wurden zu meinen neuen und treuen Begleitern. Jap. Ganz schlimm. Anfangs war es ja noch ganz niedlich, wenn die Tränchen kullerten. Doch irgendwann wurden die Gründe, die zu herben Gefühlsausbrüchen führten, immer grotesker. Eines schönen Aprilmorgens, brachte ich unseren Sohn in die Kita und wir gingen an einem Baum vorbei, der gerade zu blühen begann. Ja . . . Blüten! Ich fand die so schön und stellte sofort eine Verbindung her zu dem „ungeborenen, neuen Leben in mir“ und . . .*heul*. Das eigentliche Problem war aber gar nicht das neu erworbene Ausmaß, meiner Fähigkeit zu seeeeehr tiefer Sentimentalität. Sondern das gleichzeitig, proportional steigende Schamgefühl. Es war mir schon immer unangenehm, öffentlich zu weinen. Ich glaube, das letzte Mal habe ich das als Kind getan. Tränen sind einfach nichts für Fremde, das war schon immer mein Credo. Tja, und da stand ich nun. Wegen ein paar Kirschblüten weinend auf dem Fußweg an unserer Hauptstraße. Mit einem Hintern, der langsam begann, den Umfang meines wachsenden Bauches zu überbieten. Womit ich gleich bei Puncto 2 meiner Schwangerschaftswehwehchen wäre. Was bitte hat sich Mutter Natur dabei gedacht? Eine Schwangerschaft ist ohne Frage das Schönste, was eine Frau erleben kann. Aber ganz ehrlich. Das Baby wächst in unserem Bauch! Nicht in unserem Hintern! Und obwohl sich mein Heißhunger statt auf Schokolade und Süßigkeiten, fast nur auf Wassermelonen und Erdbeeren beschränkte, glich meine Kehrseite immer mehr Ersterem. Fies. Naja. Kim Kardashian sei Dank sind große Popos ja total im Trend. Strike.
Ja, so lief meine Schwangerschaft. Im Grunde habe ich neun Monate geheult. Aber meistens vor Freude. Eigentlich gar kein so schlechter Grund. Und, rückblickend betrachtet, ja auch irgendwie liebenswert. Jedenfalls habe ich mich irgendwann damit abgefunden, dass meine Hormone die Kontrolle übernommen haben. Im Prinzip ist man ja in dieser Situation relativ machtlos, weshalb einem auch gar keine andere Möglichkeit bleibt, als sich zu fügen. Also: Badewanne einlassen, ein gutes Buch lesen, Erdbeeren (oder Schoki) in greifbare Nähe stellen, De Phazz im Hintergrund laufen lassen und entspannen! Abends dann mit der besten Freundin telefonieren, von dem Kirschblütenerlebnis erzählen, und gemeinsam darüber lachen (eine andere werdende Mama eignet sich für den Erfahrungsaustausch bezüglich des Gefühlskuddelmuddels meistens besser als der eigene Mann…..ich glaube, die sind da etwas überfordert 😉 )”

Gina von “fischoma”

Gina_fischoma

“Kurz nachdem ich wusste, ich bin schwanger, gings auch schon los. Übelkeit war für mich zum Glück ein Fremdwort, es sei denn, ich hatte nicht schnell genug etwas zu essen! Andere Schwangere jammern, sie können oder konnten kaum etwas zu sich nehmen, ohne die Kloschüssel zu umarmen. Bei mir war das Gegenteil der Fall. So schnell wie möglich brauchte  ich etwas zwischen die Beisserchen. Und umso fetthaltiger und salziger, desto besser. Ansonsten hätte es Tote gegeben 😉 Ich kann nur raten, man muss seinen Gelüsten nachgeben. Es macht keinen Sinn, sich einen Joghurt oder eine olle Banane gegen den Heißhunger reinzuzwängen, wie es in vielen Ratgebern steht. Denn wenn “Frau” Hunger auf ein Fischbrötchen, saure Gummibärchen oder Pizza hat, dann hilft der gesunde Joghurt da auch nicht weiter. Im Gegenteil: erst der Joghurt und dann die Pizza hinterher. :-D”

Laura von “cestdarlinchen”

Laura_cestdarlinchen

“Im März habe ich von der Schwangerschaft erfahren. Die wohl beste Überraschung im Jahr 2015 und dann fing alles an. Zu Beginn war es leider absolut kein Vergnügen. Von der “berühmten” Übelkeit am Morgen blieb ich zwar verschont, aber dafür war mir ab 12 Uhr den ganzen Tag lang schlecht. Besonders Abends war es am schlimmsten. Ich erspare euch Details, aber die Kloschüssel und ein Eimer waren zu der Zeit meine besten Freunde. Meine Rettung war schließlich das Krankenhaus mit Vomex und Flüssigkeits- Infusionen. Ich rate allen: quält euch nicht zu lange. Wieder entlassen wurden Vomex-Zäpfchen meine ständigen Begleiter 😛 immerhin: die Übelkeit war damit erträglich und das war die Hauptsache für mich. Genauso schnell wie die Phase begonnen hatte, war sie dann auch wieder plötzlich vorbei. Heute kann ich darüber lachen.”

Kamila von “fieska”

Kamila_fieska

“Ein Jahr ist es her, da war ich ungefähr in der 16. Schwangerschaftswoche. Endlich hatte ich die Anfangszeit überstanden und langsam ging meine Übelkeit zurück. Ich konnte morgens aufstehen, ohne das ich gleich nach dem ersten Schluck Wasser die Toilette besuchen musste. Mein Bauch war sichtbar schwanger und mein Körper nahm die kleinen Rundungen an. Ich strahlte die Schwangerschaft aus und trotzdem fühlte ich mich an vielen Tagen unwohl. Die Hosen passten nicht mehr. Genervt zog ich jeden Tag die gleichen Jogginghosen an und wollte es nicht wahr haben, dass meine Oberschenkel so viel zugenommen haben. Ich kaufte mir Umstandsjeans. So erreichte ich wieder ein Gefühl, mich in den Sachen wohl zu fühlen. Hmm… Denkst du? Ein Problem gelöst, kam das nächste. Frühlingszeit, leichte Schuhe. Meine geliebten Highheels zog ich nur noch für ein Instagram-Bild an. Denn mit den Schuhen und einem Bauch, sah ich aus wie ein Schweinchen auf Stelzen. Zumindest fühlte ich mich so. Die Füße schwelten an und mir passten nicht mal die Booties. Neue Schuhe mussten her, also bin ich zu Deichmann und kaufte erstmal zwei paar Sandalen. Die begleiteten mich die ganze Schwangerschaft. Als ich kugelrund geworden bin, fühlte ich mich in Maxikleidern am wohlsten. Gekauft, ganz einfach über Amazon von irgendeiner Billigmarke. Hauptsache es passt und ist bequem. Und so war es. Ich fühlte mich endlich wieder gut angezogen. Eine Schwangerschaft in der Frühlings-, bzw. Sommerzeit ist das Beste. Keine dicken Pullis, Jacken, Stiefel oder Socken etc. Ich glaube jede Frau, die eine Kugel vor sich her schieben musste, weiß wie schwer es wird Socken anzuziehen. Ebenso Schuhe. Wichtig ist, man kommt schnell rein ohne sich bücken zu müssen. Wie so ein Bauch doch einschränken kann. Unglaublich aber wahr. Als Schwangere wird man langsamer und der Kreislauf spielt nicht immer so mit. Wir haben ja schließlich viel mehr Blut im Kreislauf und das alles muss auch durch unser Herz gepumpt werden. Ich bin wirklich froh, nur an Übelkeit gelitten zu haben, denn es kann einen in der Schwangerschaft viel schlimmer treffen. Bluthochdruck, erhöhter Blutzucker, Blutgerinnsel… und und und. Ach fast vergessen. Meine vorzeitigen Wehen, weshalb ich auch über ein Wochenende im Krankenhaus lag. Das war ein Erlebnis für sich, aber darüber würde ich vielleicht ein anderes Mal schreiben. Das Thema ist ziemlich umfangreich, um jetzt ins Detail zu gehen. Nun ja, was so eine Schwangerschaft alles mit sich bringt, weiß man erst am Ende oder sogar erst ein paar Monate nach der Entbindung. Mein Körper hat viel von mir gefordert und auch wenn ich mich sehr sorgfältig gepflegt habe, keine Süßigkeiten, lange Spaziergänge, Hautpflege gegen Schwangerschaftsstreifen, Zahnpflege und alles was man als Schwangere macht, fühlte ich mich nach der Entbindung nicht wohl in meiner Haut. So als hätte ich mein Körpergefühl verloren. Ich fühlte mich im wahrsten Sinne wie auseinandergegangen. Die Umstandskleidung war zu groß und die alte Kleidung zu klein. Meine Figur hat sich verändert. Mein Oberkörper ist breiter geworden. Mein Brustumfang hat zugenommen. Ebenfalls meine Oberschenkel und meine Oberarme. Dagegen hilft kein Stillen. Nein, das ist ein Mythos, dass man durch Stillen abnehmen kann. Dagegen hilft nur eins. Sport. Viel Sport. Viel, viel Sport. Natürlich gibt es glückliche Frauen, die direkt 3 Wochen nach der Geburt ihres Kindes wieder wie früher aussehen. Ja, solche glücklichen Mamis gibt es auch. Die beneide ich auch sehr. Das gebe ich zu. Jetzt zu meckern bringt mich nicht weiter, aber jemanden zu haben der das gleiche Leid mit mir teilen kann, ist gut. Viele Mamis habe ich über Instagram kennen gelernt. Es ist die neue Plattform geworden, um einen unkomplizierten Austausch zu haben. Nicht jede hat in dem Bekanntenkreis so viele andere Mamis oder Schwangere, die die gleichen Erlebnisse oder Meinungen vertreten. Über Instagram kann man, muss man aber nicht, sich austauschen wie und worüber man möchte. Wie oft wird man schon als Schwangere oder Mutter verstanden? Es fängt schon mit der Ernährung und den Gewohnheiten an. Kaffee trinken, ja oder nein? „Nein, du darfst das nicht.“ Oder Bemerkungen seitens der Familie zu deiner Zeitplanung. „Als Mutter ist man doch den ganzen Tag zu Hause und hat viel Zeit.“ Genauso die Ferndiagnosen am Telefon, was dein Kind jetzt hat. „Es hat bestimmt Hunger, deswegen quengelt es auch.“ Kennt jede Mami und werdende Mami. Ich glaube dafür gibt es keine Tipps. Einfach nickend lächeln und allen zustimmen, denn am Ende hören wir auf unsere Intuition und machen das, was wir für richtig halten.”

Ich hoffe ihr habt euch hier und da wieder finden können, etwas zum lachen und schmunzeln gehabt und ein paar Minuten Entspannung nur für euch! Mir hat das Lesen wahnsinnige Freude bereitet und so ein warmes und wunderbares Gefühl der Verbundenheit!

Habt einen wunderschönen Wochenstart <3

xoxo

 

Falls du jetzt auch Lust bekommen hast mit zu machen oder selber Fragen hast die dir schon lange unter den Nägel brennen, dann schreib mir doch einfach an hello@rockmyday.de

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1 Comment

  • Reply
    Kamila
    25. April 2016 at 15:53

    Obwohl wir alle so verschiedene Schwangerschaften haben, erleben wir die doch oft auf die gleiche Art und Weise. Ich freue mich schon auf mehr Lesestoff 🙂

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