MAMA

MONDAYS 10 | Va|ter, der

Hallo ihr Lieben! Als mich Ann-Kathrin vor ein paar Wochen fragte, ob ich zu dem Thema „Wenn´s der Papa macht, wird´s in den Himmel gelobt“ etwas zu sagen hätte, meinte ich sofort: „Ja klar! Wer, wenn nicht ich, sollte dazu etwas zu sagen haben 😉 ?!“

Einige von euch kennen mich vielleicht schon und wissen, dass ich nicht wirklich der 08/15 Mann bin und dazu natürlich etwas sagen muss.

Und eigentlich wollte ich euch hier eine lange Liste von Kleinigkeiten aufzählen, für die Stephie hier ab und zu (ich muss gestehen nicht von mir…) in den Himmel gelobt wird (z.B. wenn sie einen Kuchen backt).  In einem anderen Abschnitt sollte es dann darum gehen, wie gerechtfertigt solche Belobigungen an Männer sind, schließlich leisten wir als Papas so einiges, was vorher nicht in unseren Alltag gehörte. Doch jetzt hatte ich am Wochenende einen sehr aufschlussreichen Traum, wegen dessen ich jetzt diesen Text nochmal abgeändert habe:

 

 

 

 

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FLYING DADDY GEORGE

Wir sind zuhause in unserer Wohnung, sitzen auf der Couch und sind total aufgeregt. Der Stimmung nach zu urteilen, ist heute ein ganz besonderer Tag und wir warten auf jemanden, doch ich weiß nicht genau auf wen und warum… Plötzlich klingelt es, ich stehe ganz schwerfällig vom Sofa auf und öffne ÜBERRASCHUNG unserer Hebamme die Tür. Als ich sie zur Begrüßung umarme und merke, dass ich irgendwie nicht wirklich gut an sie heran komme,  fällt mir auch auf, warum das Aufstehen eben so anstrengend war: Mein flacher Bauch ist weg und stattdessen hängt dort eine riesige Kugel! SCHOCK! ICH BIN SCHWANGER! „Na, bereit für den Kaiserschnitt?“ grinst mich die Hebamme an… Oh mein Gott! Ich habe Baby No.2 ausgetragen und jetzt gibt’s zuhause einen Kaiserschnitt! Klar, ein Mann kann nicht normal gebären! Stephie kümmert sich gerade um das Mittagessen und beschäftigt Gwenny nebenbei. Zum Kaiserschnitt gab es im Traum (Gott sei Dank) keine Details.  In der nächsten Szene liegt Stephie auf der Couch und stillt das Neugeborene –  sie ist die Frau und stillt, an und zu war der Traum tatsächlich realistisch 😉 – und ich muss weiterkochen. Immer noch über die Nabelschnur mit dem Baby verbunden ist das ziemlich umständlich und ich bin total genervt.

Zum Glück bin ich dann aufgewacht! Schweißgebadet versteht sich… Ich hatte noch dieses “Genervt-sein” in mir, das ich wegen der Einschränkung durch die Nabelschnur gespürt hatte.  Dann fiel mir auf, dass das im Vergleich zu 40 Wochen Schwangerschaft, dem Wochenbett und der Stillzeit einer Frau ja eine klitzekleine Einschränkung war und wie sehr ich mich davon hab stressen lassen. Schweißgebadet saß ich da, wegen einer kleinen Sequenz, die vielleicht nicht einmal 5 Minuten gedauert hatte…

Ann-Kathrin ich glaube ich weiß, warum sich die anderen Papas nicht zu Wort melden wollten: Weil wir Männer uns tatsächlich für solche Kleinigkeiten feiern und dabei vergessen, was unsere Frauen tagtäglich leisten!

Dafür entschuldige ich mich hier jetzt im Namen aller Männer: Ja, wir beweihräuchern uns manchmal für Dinge, die ihr mit Links macht, aber wir brauchen das manchmal einfach… Das ist so ähnlich wie die Sache mir der „Männergrippe“ ;-P.

 

“Lieber George, ich freue mich sehr heute dein Pendant zu den “Mondays 10 | Mama vs. Papa” veröffentlichen zu dürfen! Ach und entschuldigen sollten wir Frauen uns auch manchmal, denn was würden wir nur ohne euch machen?!  Eine wirklich tolle, ehrliche und so ganz andere Geschichte. Könnten wir doch alle mal in den Körper unseres Partners schlüpfen, wir würden ihn wohl in machen Situationen viel besser verstehen . . .!”

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