MAMA

“Mondays 10” | Kind du nervst . . . Mama du auch!

Kinder können schon echt nervig sein . . . doch wir Mama´s auch!

 

Auf dieses Thema habe ich mich besonders gefreut, denn Nichts ist so fürchterlich, wie wenn das Kind einen nervt. UND gleichzeitig ist Nichts so natürlich, so normal und notwenig! Gehört es doch zu einer gesunden Beziehung, wie der Kaffee zur “Mama”. Soviel kann ich schonmal verraten . . . diese 10 wunderbaren Mama´s plaudern heute soviel wahres, ehrliches und ermutigendes, aus dem Nähkästchen, das es mir unglaublich schwer fällt, ein gutes Vorwort zu schreiben. Denn sie bringen es charmant, lustig und sowas von auf den Punkt, da fällt es gar nicht auf, das wir heute leider nur 8 sind. Tja mit Kindchen muss man manchmal einfach Prioritäten setzten und ich unterstütze das zu 100%. Deshalb sag ich: “Schei… drauf, diese 8 Ladies haben Power für 10!)

Mondays10_Nerven

Und jetzt wünsche ich euch einen herrlichen und entspannten Montag mit den “Montags 10”

 

 

Veri von “veri_loveliveshere”

Veri_loveliveshere

“Lukas ist sehr temperamentvoll, alles muss nach seiner Pfeife tanzen und oft darf ich keinen Meter von seiner Seite weichen. Ich bin gerne bei ihm, spiele sehr viel und genieße jeden Moment, aber es gibt Tage da nervt es mich einfach nur, da nervt mich seine herrschende, bestimmende Art, wenn ich wieder nichts erledigen kann. Wenn ich ihn Ewigkeiten herumtrage, damit er einschläft und dann wieder aufwacht, sobald ich ihn hinlege. Aber wer weiß, er ist bestimmt auch von vielen Dingen genervt. Wenn ihn ständig Menschen angreifen, mit seinen Füßen gespielt wird oder er von Verwandten zu Verwandten gereicht wird, als würde man mit ihm stille Post spielen. Deshalb finde ich, ist es kein Grund sich dafür zu schämen, wenn man sich in der Situation einfach denkt „Kind du nervst“, lieben tut man sie trotzdem über alles.”

Anna von “mumlife”

Anna_nana.andben

“Wer kennt es nicht?! Es kam der Tag – und das recht schnell -, da wurden die mütterlichen Sätze ‘Nein, …’ länger und länger. Auf Erklärungen folgten Belehrungen und mit der Zeit filterte das eigene Gehör diese nahezu instinktiv heraus, um sie umgehend in einen Vorwurf zu verpacken und postwendend an die eigene Mutter zurückzuschicken. Ja, ja… Diese übertriebene mütterliche Liebe! Immerwährende gut gemeinte Ratschläge. Ratschläge, auf die man damals gut und gerne verzichtet hätte, die man heute – wenn man ehrlich zu sich selbst ist – jedoch selbst gibt, geben möchte oder geben wird! Liebevolle Ratschläge, bei denen man sich doch extra schon zurückhält, sodass das Kind seine eigenen Erfahrungen machen kann und die Besorgnis der eigenen Mutter, die man erst heute nachvollziehen kann, da man inzwischen selbst in dieser Haut steckt! In der Haut einer Mutter, die ausschließlich das Beste für ihr Kind will und aus diesem Grund ihre Liebe oftmals auch in ein mahnendes Wort hüllt. Worte, die das eigene Kind früher oder später, wie man selbst auch, nichtmehr nur als nervig ansehen und deren wahre Bedeutung erkennen wird.”

Anne von “acupofmilk”

Anne_acupofmilk

“Hast du dich schon angezogen? Wir müssen uns wirklich beeilen und du hast auch deinen Kakao noch nicht getrunken.“ “Ja ja Mama, ich muss nur noch schnell das Buch fertig angucken.“ “Nein, das musst du nicht, denn du musst dich schnell anziehen, weil wir wirklich nicht mehr viel Zeit haben….” Mein Kind nervt mich. Ich komme mir vor wie ein Papagei. Und ich weiß, dass ich sie nerve. Und ich selber nerve mich am allermeisten.  So eine “Nerv – Mama” mag ich nämlich gar nicht sein. 😀 Ich weiß : Wir beide finden nichts furchtbarer als Zeitdruck und Gehetze. Klar, dass wir uns da, sagen wir mal “anzicken”. 😉 Dann habe ich den “ruhigen Morgen” eingeführt. Wir sprechen alle mit ganz ganz leiser Stimme. Fast flüstern wir. Niemand hetzt den anderen. Und es wirkte Wunder: Unsere Morgen sind seither entspannt und schön. Manchmal braucht es gar nicht viel. 🙂 Klar bin ich auch mal genervt von meinem Kind. Wenn ich müde bin und sie quengelig. Wenn ich alles fünfmal sagen muss.  Und sie ist dann wiederum von mir genervt. Weil ich in dieser “genervten Stimme” rede. Dann ist es an der Zeit, dass wir uns beide mal ein paar Minuten für uns nehmen. Sie spielt eine Weile im Kinderzimmer und ich trinke einen großen Kaffee und tippe im Pad herum. 🙂 Unser Zauberwort heißt: Ruhe. Bin ich entspannt, ist es mein Kind auch. :)”

Tina von “_mon.coeur_”

Tina_mon.coeur_

“Das nervigste Wort der Welt ist für mich das Wort „Mama“. Nicht das erste, kaum zu verstehende Silbenkauderwelsch des ersten Jahres „MAMAMAMAM…“. Das meine ich nicht, das ist ja noch süß. Ich spreche auch nicht von dem gehauchten „Mama“ morgens im Bett, wenn sich zwei Ärmchen um dich schlingen und dir einen dicken Schmatzer aufdrücken, bevor du nochmal 2-3 Minuten die Hoffnung auf mehr Schlaf hast. (Den du nicht bekommen wirst! Denn ein waches Kind ist ein waches Kind! ;)) Auch nicht das begeisterte „Mama!“ mit dem sie dich begrüßen, wenn du sie aus dem Kindergarten, aus der Schule, von der Oma oder wo auch immer abholst. Ich spreche vom „MamaMonolog“. Der Horror. An manchen Tagen höre ich „Mama…“ gefühlte 5837 Mal … „Mama, …Mama…, Mama… Mamaaaaa….“ „Ja was denn mein Kind?“ „Mama, der Soundso hat blablabla…und Mama weißt du, Mama weißt du waaas? Mama, weißt du der ist echt blöd, Mama! Mama? Mama, und weißt du, dass blabla…“ Das hört sich jetzt an, als würde ich nicht zuhören. Ich schwöre euch, ich hänge an jedem Wort und bete, dass das Kind endlich zur Sache kommt. 😉 Ich bekomme auch die Krise, wenn sie abends im Bett liegen und alle 5 Minuten ruft es aus den Zimmern „Mama!“ „Maaamaaa!!!“Ab und zu ruft es auch mal „Papa“, aber nur wenn ich Glück habe …das nervt mich dann komischerweise gar nicht! 😉 Oder „Mama, ich will…ich brauche…ich habe Durst, Hunger, Langeweile, schlechte Laune…“. Das Wort „Mama“ wird von meinen Kindern sehr oft, sehr missbräuchlich eingesetzt. Und es gibt Tage, da geht es mir tierisch auf die Nerven. Aber dann ist wieder Morgen und das erste gehauchte „Mama“ morgens im Bett ist das schönste Wort der Welt. Meine Kinder nervt im Gegenzug, wenn ich sie beim Namen rufe. Alles gleicht sich irgendwie wieder aus.”

Claudia von “lebensgeflüster”

Claudia_lebensgeflüster

“Kind du nervst…..
… wenn du am Abend 100 Gründe findest das Bett zu verlassen und wir nicht gegen 1 davon was sagen können. …Wenn ich dich mehrmals frage, ob du noch mal Pippi musst, du verneinst und
dann ,,DRINGEND’’ rufst, wenn man so absolut keine Möglichkeit auf eine Toilette oder Baum hat. …wenn du Nudeln mit Tomatensoße willst und wenn es auf dem Tisch steht, du doch lieber Rührei möchtest …. wenn ich dein Lieblingslöffel noch in der Spülmaschine ist und du partout keinen anderen akzeptierst …wenn du im 3 Sekunden Takt Mama sagst und das über eine Autofahrt von 25 Minuten …wenn du dich auf den Boden wirfst, statt mit mir zu reden ….wenn du dich von heute auf morgen dazu entscheidest die Dinge selber zu machen, bei denen ich sonst helfen musste und dann ein filmreifes Drama daraus entsteht Doch so viel Geduld ich mit dir habe, hast du wahrscheinlich doppelt so viel mit mir, denn ihr kleinen Wesen versteht diese manchmal so steife, zeitorientierte und gestresste Welt nicht und wenn ich aus dem Badezimmer rufe, ob du deine Schuhe schon angezogen hast und das schon zum wiederholten Male, dann hör’ ich nur ,,Mama, das hab ich dir schon drei mal gesagt.’’ Dann schaust du um die Ecke uns sagst: ,,Mama? Du nervst’’ und ich muss lachen.”

Taimie von “tammskii”

Taimie_tammskii

“Manchmal gehe ich meinen zweieinhalb Männern (1 großer Menschenmann, 1 kleiner Menschenmann, ein ganz kleiner Mopsmann) ganz schön auf die Nerven. Da ist der Tag Shiete obwohl eigentlich alles fine ist. Alle gut drauf außer mir. Und ich fühl mich nur nach vergraben und für mich sein und nichts hören und niemand sehen. Und an den Tagen habe ich weniger Geduld. Ich motze schneller. Auch bei Dingen die mich eigentlich nicht stören oder normalerweise toleriert werden. Ich breche schneller in Tränen aus und ärgere mich dann über mich selbst. Bin müde, antriebslos, mein Kopf will das Denken nicht aufhören. Ich bin dann richtig anstrengend. Und das weiß ich. Und ich will es gar nicht sein. Aber ich kann es nicht abstellen. Und dann fragt mein Mann “Ist es schon wieder die Zeit?” Und er spielt natürlich auf eine ganz bestimmte Woche im Monat an. Und eigentlich hat er immer Recht. Es ist genau die Zeit der Erdbeerwoche und meine Hormone spielen verrückt. Früher war das nie so.. Aber seit Levins Geburt spüre ich den Einfluss der Hormone auf meinen Körper sehr. Und dann bin ich erleichtert, weil ich auf einmal wieder weiß wieso ich mich selbst nicht wieder erkenne und die Liebsten im Haus nerve. Und dass es den Tag später wieder ok ist.”

Julia von “capuletscuties”

Julia_capuletcuties

“Ich bin von Hause aus nicht der geduldigste Mensch auf der Welt. Meinen Kindern habe ich zu verdanken, dass ich erfahren habe: Man kann Geduld lernen. Allerdings – wenn nach zehn Aufforderungen, doch endlich den letzten Löffel mit Müsli aufzuessen, die Schuhe anzuziehen, Mamas Fön wegzulegen,…diesen immer noch nicht nachgekommen wird (während man eventuell ein klein wenig in Eile ist) –  reißt mir hin und wieder dann doch der erlernte Geduldsfaden. Unser kleiner Threenager ist in seiner Sturheit genauso konsequent wie wir mit seiner Erziehung. „Ich muss das alleine machen!“ „Nein, Mama!“ „Ich will das!“ „Ich will das nicht!“ Grrrrr. Es ist übrigens Freitagabend, 20:35 Uhr, während ich diesen Beitrag schreibe. Ich habe den kleinen Terroristen gerade ins Bett gebracht. Über eine Stunde lang. Passend zum Thema fragte er mich, heute das allererste Mal überhaupt: „Aber warum, Mama? Ich will doch nicht ins Bett.“ Aber ich schätze, ich bin auch nicht immer ganz einfach. Schließlich gibt´s einen Grund, weshalb er mir mehrmals täglich um die Ohren haut, er will „das alleine machen.“ Ich beglucke ihn nämlich ganz gerne. Naja und ständig etwas verboten zu bekommen (wenn auch berechtigt), ist halt auch ziemlich nervig. Ich schätze, das ist ebenfalls der Zauber des magischen Mutter-Kind-Bandes – sich hin und wieder gegenseitig mächtig auf den Zeiger zu gehen – und sich abends trotzdem Arm in Arm ineinander zu kuscheln.”

Margret von “Häsel und Gretel”

Margret_haselundgretel

„Komm zieh die Schuhe an“ – keine Reaktion – „Schuhe anziehen biiieeette“ – vehementes Ignorieren – „hast du mich gehört, Schuhe anziehen“ … das ist eine von täglichen Situationen, die nerven. Aber nicht nur mich, sondern auch meine ältere Tochter. Denn sie möchte eben jetzt gerade nicht weil das Buch spannend, Malen lustiger oder die Ameise einfach viel interessanter ist als Schuhe anziehen. Früh musste ich schon lernen, dass dieses ständige darauf Aufmerksam machen, Helfen wollen usw. meiner Tochter sehr auf die Nerven geht. Diese kleine Person möchte einfach die Welt selbst entdecken und das in ihrem eigenen Rhythmus. So versuche ich unseren Alltag zu entschleunigen, stressigen Situationen aus dem Weg zu gehen und jedem seinen Rhythmus zu ermöglichen. Funktioniert nicht immer aber immer wieder”

 

 

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1 Comment

  • Reply
    Verena
    6. Juni 2016 at 17:04

    Göttlich! Mein kind kann zwar noch nicht reden aber es hat trotzdem seinen eigenden willen der an tsgen wie heute sooo hart sein kann .. Also mamaaaaaaaas wir sitzen alle im selber Boot! ?

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