MAMA

“Mondays 10” | hätte ich das mal gewusst . . .

Hätte ich mal gewusst . . . dass das “Mama-Dasein” das Schönste ist, was ich erleben darf und das ich am Ende eben doch alles schaffen kann. Vielleicht nicht perfekt und vieles nicht so wie ich es mir vorgenommen habe, aber dafür mit viel Liebe und dem Vertrauen in mich und mein Kind.

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(hätte ich mal gewusst, das nicht jedes Kind gerne badet . . .)

Ich lernte in meiner neuen Situation als Mama sehr schnell, das wir im Grunde in jede Situation rein wachsen, wenn wir sie nur zulassen und uns nicht unter Druck setzten. Auch das uns Eltern, in schlimmen oder anstrengenden Situationen, plötzlich eine extra Portion Power und Mut zur Verfügung steht. Doch hätte ich das ein oder andere gewusst, wäre ich in manchen Situationen vielleicht nicht so hilflos und verzweifelt gewesen. Denn mit dem “Mama-Dasein” werden wir eh ins kalte Wasser geworfen und zwar in wirklich jeder Lebenslage, da kann ein bisschen Realität (und zwar in beide Richtungen) nicht schaden.

Na und zum Schluss gibt es dann noch diese eine ganz bestimmte Sache, auf die uns dann doch wirklich niemand vorbereiten kann . . .

. . . diese grenzenlose Liebe, unvorstellbare, bedingungslose, manchmal Herz zerreißende Liebe . . .

 

Deshalb freue ich mich heute besonders über die Geschichten dieser 10 wundervollen Mama´s. Die euch hier ganz unverblümt und auf charmante Art ihre ganz eigenen Erfahrungen erzählen. Ich hab gelacht, geweint und mich so ziemlich überall wieder finden können. Ich danke euch für diese wunderschönen Zeilen ihr Lieben!

 

Simone von “pinkpersianunicorn”

Simone_pinkpersianunicorn

“Jetzt weiß ich, dass ich die Geburt auch ohne PDA geschafft habe. Dass sich alles eingependelt hat. Dass ich das kann. Dass das Baby gesund und glücklich ist. Dass es schläft und ich auch zur Ruhe komme. Dass es nachts auch atmet, wenn ich selbst schlafe. Aber ich hatte panische Angst – und war anfangs nicht nur überwältigt von meinen Glücksgefühlen. Natürlich war ich auch bis über beide Ohren verliebt und bin es heute noch – von Tag zu Tag mehr. Aber schlimme Dinge spielen sich in einem von Hormonen verwirrten Geist ab, wenn man sein Fleisch und Blut im Arm hält. Berichte in den Nachrichten über Eltern, die ihre Babys töten laufen in Dauerschleife als Horrorfilm in meinem Kopfkino. Ich heule pausenlos. Weil mir die Babies der Eltern leid tun, die sie nicht lieben. Weil ich Angst um mein eigenes habe. Weil ich die Schnauze voll von Beglückwünschungen habe, da das Handy pausenlos klingelt. Weil ich einfach nur alleine sein will. Weil ich keinen Besuch mehr möchte. Weil ich mein altes Leben vermisse.  Weil mich niemand auf all das vorbereitet hat. Atemtechniken, Wickeltisch-Organisationstipps und “Wo-gibt-es-süße-Strampler” – DAS bekommt man erzählt. Nichts davon ist wichtig. Wie soll ich konzentriert Autofahren während das Baby schreit? Was esse ich, damit das Baby keine Blähungen bekommt und nicht herzzerreißend schreien muss? Wird es mir körperlich irgendwann wieder so gut gehen, wie vor der Geburt? Wird meine Partnerschaft unter all dem leiden? Hinterher ist man immer schlauer. So viele Mütter haben das alles schon gemeistert. Ein großer Teil davon ohne Yoga, ohne Geburtsvorbereitung, ohne Schnickschnack oder gar medizinische Versorgung. Nichts in der Welt ist so schön, wie Mutter zu sein. Man wird belohnt und für jede Anstrengung bekommt man das hundertfache an Glück zurück. Es wird alles gut und sogar noch besser. Versprochen.“

Taimie von “tammskii”

Taimie_tammskii

“Hätte ich mal gewusst…Dass sich 90% der Lebenszeit des Kindes um Schlaf drehen wird. Dass Paarzeit organisiert werden muss. Dass Müdigkeit außerhalb des benennbaren Rahmens liegt. Dass man vergisst: Die Schwangerschaft, die Geburt, die Wehen, die kleinen Momente die man sich eigentlich unbedingt behalten will. Dass man beim Stillen auch das Luxusproblem bekommen kann, zu viel Milch zu produzieren. Dass das Leben mit dem ‚alten Ich‘ nicht nahtlos ins ‚neue Ich‘ über geht. Dass Stillen eine einfache Sache ist. Dass ‚me-time‘ rar wird und wenn man sie hat, nicht weiß was man mit sich anfangen soll. Dass Reisen mit Baby einfacher ist als einem alle erzählen. Fremde (oder kinderlose Fremde) immerzu ungefragt ‚Tipps‘ geben. Dass nicht nur das Wort ‚Schleimpropf‘ ekelig ist. Dass es nach einer traumhaften Schwangerschaft zu einer komplizierten Geburt kommen kann. Dass falsche Wehen wirklich ‚falsch‘ sind. Dass Freunde dich auch neu kennen lernen müssen. Dass Mama sein ein Findungsweg ist. Dass ein Kaiserschnitt nicht das schönste Geburtserlebnis ist- aber auch nicht das Schlimmste. Dass man 50 verschiedene Namen und Stimmlagen erfindet um das kleine Wesen anzusprechen. Dass man Babypupse süß findet. Und Babyfüße. Und Babykotze. Und Babyspeck. Und Babyhaarflaum auf dem Rücken. Dass man seinem Ur- Mutterinstinkt trauen kann. Dass es komisch ist sein schlafendes Baby das erste Mal zu verlassen, um für 5 Minuten aus dem Raum zu gehen. Dass wenn das eigene Baby weint, Mamas Herz zerspringt. Dass man jeden neuen Zahn feiert- Und jede neue Kleidergröße betrauert. Dass man so sehr und bedingungslos lieben kann. Hätte ich mal gewusst… Dinge, die man vor der Geburt des Kindes abertausende Male gesagt bekommt aber doch nicht ernst nimmt. Dinge, die man verdrängt. Dinge, die man nicht wahrhaben will. Dinge die man sich nicht bewusst macht weil sie sonst zu schön für diese Welt wären.”

Simone von “dezentpink”

Simone_dezentpink

“HÄTTE ICH DAS MAL GEWUSST, dass Geschwister so unterschiedlich sein können, dann… hätte ich Nr. 2 natürlich auch bekommen!!! Aber ich wäre mit meiner Coolness mal etwas vorsichtiger gewesen. Pepe war ein chilliges Baby (heute noch!) und eine Ärztin sagte mal zu uns, wir seien die entspanntesten Frühcheneltern die sie kenne! Dann kam Romi. Und sie brachte uns an unsere Grenzen und weit darüber hinaus. Also habe ich einige Einstellungen erst einmal revidiert und hej, jetzt läuft es super mit der Kleinen. Wir meistern eine Phase nach der anderen. Vielleicht nur noch halb so cool aber genau so gut 🙂 Getreu dem Motto: Wenn wir’s nicht ändern können, ändern wir unsere Meinung dazu!”

Sabine von “bineloveslife”

Sabine_bineloveslife

“Vor der Geburt erzählen einem einige, dass gebären ein Marathon ist, dass es anstrengend ist, dass es sehr schmerzhaft ist, dass man alles wieder vergisst und dass man bloß keine Angst haben muss. Keiner erzählt einem jedoch, dass man direkt nach der Geburt auch oft völlig drauf ist. Ja, wie auf Drogen. Vor allem wenn man während der Geburt auch noch eine PDA oder sonstige Spässe mitmacht. Die ganze Schwangerschaft nüchtern und dann erstmal reingeballert. Naja, die meisten erzählen einem auch nicht, dass man dieses Glücksgefühl nach der Geburt hat – und dass dieses bestimmt die grösste Droge ist. Und ab dem Zeitpunkt der Geburt nicht mehr nachlässt – die Liebe zu seinem Kind.”

Anna von “mumlife”

Anna_nana.andben

“Vorkochen? Ja, ja! Das ‘bisschen’ Haushalt schaffe ich doch mit links, auch mit Kind! … Nun ja, so zumindest der Plan! Doch dann wurde aus der allmorgendlichen Tasse Kaffee das Frühstück, aus einem kleinen Snack zwischendurch das Mittagessen und das Abendessen, nun ja… Das kam einer ‘vernünftigen’ Mahlzeit immerhin am nächsten! Dank dem Mann, der den Babysitter mimte, als ich in der Küche stand und mir schlagartig klar wurde, dass nicht alle ‘gut gemeinten’ Tipp’s von der Sorte sind, die man als werdende Mutter am besten überhören sollte! Ja, die Einsicht kam spät… Aber sie kam. Immerhin! Das Leben mit einem Neugeborenen, das wahrlich neue Leben – auch für einen selbst – bot so unwahrscheinlich viel, fast schon zu viel. Jedoch mangelte es definitiv an Zeit. Zeit, zu kochen und Zeit, in Ruhe zu essen. Dass vor allem für stillende Mütter regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten mehr als wichtig sind, muss ich euch nicht erklären, das wird mit Sicherheit eure Hebamme übernehmen – meine Hebamme jedenfalls erhob nahezu täglich ihren Zeigefinger, als ich auf ihre Frage, was ich an diesem Tag bereits schon zu mir genommen habe, antwortete. … Denn selbst wenn das Baby schläft und man ein paar Minuten für sich hat – man nutzt sie für so viele Dinge, nur nicht für´s Essen! Selbst heute noch, nach knapp 9 Monaten mit Baby! Daher gehöre nun auch ich (Die Frau, die die eigenen Erfahrungen IMMER vorzieht!) zu den ‘neunmalklugen Ratschlaggebern’ und rate euch: kocht vor!”

Ina von “elze.und.ich”

Ina_elze.und.ich

“Dank zahlreicher Kinder im Freundeskreis und meiner eigenen, recht zuversichtlichen Einstellung Neuland gegenüber, fühlte ich mich eigentlich ‘ganz gut vorbereitet’ auf das Abenteuer ‘Leben mit Kind’. Bei vielen Dingen, wie z.B. über das Stillen, oder wie es wohl sein wird mit dem Schlafen, machte ich mir ehrlich gesagt keine grossen Gedanken. Frei nach dem Motto: ‘laufen lassen, wie beim Pieseln!’ Ist nicht so mein Ding, sich selber im Vorfeld verrückt zu machen, wenn man eh nicht weiss, wie das so wird oder klappt. ABER! Da ist da noch das Ding mit der Geduld…und den eigenen Bedürfnissen! Allem voran die Geduld. Davon braucht man ne ganz grosse Portion!! Kann man die irgendwo kaufen?? Nein?? Oooh..verdammt!!  Und bei den Mädl’s, die mir vorher erzählt haben, sie würden es nochnichteinmal tagsüber in die Dusche schaffen, habe ich nur mit dem Kopf geschüttelt. Bis ich dann eines Besseren belehrt, und selbst die Selbstverständlichkeit des Duschens gaaaanz weit hinten angestellt wurde! ..Kopf hoch Lady’s: alles wird gut und laufen lassen, wei beim…!”

Anna von “mylittlelooove”

Anna_mylittlelooove

“Bist du schwanger oder mit deinem Neugeborenen unterwegs meint jeder dir Tipps, Tricks und Ratschläge geben zu müssen. Nicht zu vergessen natürlich die ganz wichtigen eigenen Erfahrungen und das sind komischerweise immer die schlimmen. Warum tun Menschen, Mütter das? Sie erzählen dir leider dann immer, was schlecht gelaufen ist, wenn du berichtest, dass bei euch alles bestens läuft. Bei mir ist dann leider nach solch einer Unterhaltung immer die self fulfilling prophecy eingetroffen und spätestens in der selben Nacht oder am nächsten Tag, war es bei uns dann auch so, wie bei der berichtenden Person..Ich habe das einige Male bei mir beobachtet und anscheinend bin ich so ein Mensch, der quasi das „schlechte Unheil anderer“ aufsaugt. Bis zu dem Tag an dem ich beschloss, dass ich keine Stories von anderen mehr hören wollte. Ich wollte meine eigenen Erfahrungen sammeln, egal ob ich’s richtig oder falsch gemacht habe, mein Kind zeigt mir schon, was es davon hält. Und was soll ich sagen, seitdem läuft’s wie gschmiert bei uns..Ich bin wohl doch meine eigene Super-Mama :-)”

Isabelle von “Mini & Stil”

Isabelle_miniundstil

“Viele meiner Freundinnen hatten vor mir Kinder. Sie erzählten mir oft von ihrem Leben als Mama. Ich wollte wissen wie es sich anfühlt, ein Kind zu haben, ob sie nun glücklicher sind, wie ihr neuer Alltag aussieht und was sich alles verändert hat. Sie sagten: „Weisst du, es ist echt total anstrengend, aber alle deine Bemühungen werden belohnt. Nur das kleinste Lächeln deines Kindes lässt allen Ärger und alle Müdigkeit vergessen.“ Während meiner Schwangerschaft rieten sie mir meine Freizeit zu geniessen, viel zu schlafen, oft mit meinem Mann auszugehen, zu reisen und einfach das zu tun, worauf ich gerade Lust habe. In der Theorie klang das alles logisch und nachvollziehbar. Und trotz aller Vorwarnungen und gut gemeinten Tipps: Wie es sich wirklich anfühlt, erfährst du erst, wenn dein Kind da ist.”

Aileen von “in my life”

Aileen_inmylife

“Als nichteltern hatte ich tatsächlich zu vielen dingen eine andere Meinung und meine imaginäre Liste, der Dinge, das werde ich niemals tun, wenn ich mal Kinder habe wird immer kleiner. Manchmal zwingt einen „die Not“ zu manchen ’Schandtaten’ mit den Kindern. Erpressung steht übrigens ganz oben auf der Liste!”

Andrea von “cherries_and_blueberries”

Andrea_cherriesandblueberries

“Während der Schwangerschaft wollte ich nichts über die Geburt wissen. Bloß keine Einzelheiten. Aber für die Zeit danach, hätte ich doch gerne ein Paar Dinge im Voraus gewusst:

  • Stillen kostet viel Geduld und Nerven, da mein Baby zuerst das Saugen lernen muss. Er kann nicht viel sobald er auf die Welt kommt und es ist ein ständiger Lernprozess. 

  • In den ersten Tagen sollte ich lieber keinen Besuch erlauben. Dies hätte uns ein paar “Streitereien” mit der Familie erspart.

  • Was ein Moro-Reflex ist. Als mein Baby zuckte, dachte ich er hat epileptische Anfälle und habe die Krankenschwestern alarmiert.

  • Mein Baby zur Stärkung der Bindung nicht auf mir einschlafen lassen, sondern von Anfang an in sein Beistellbett legen. 

  • Keine Kindermusik oder ähnliches zur Beruhigung abspielen, wenn das Baby sich gegen den Schlaf wehrt oder weint. Dies wird dann ggf. als negative Erfahrung wahrgenommen und lässt sich damit nie wieder beruhigen. NJ mag bis heute keine Musik zum Einschlafen.”

     

Falls du jetzt auch Lust bekommen hast mit zu machen oder selber Fragen hast die dir schon lange unter den Nägel brennen, dann schreib mir doch einfach an hello@rockmyday.de

Ich freue mich auf deine Email <3

xoxo

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