KINDER

Kleinkind vs. Apps

Handys & Co. strahlen eine unglaubliche Anziehungskraft für unsere Kiddys aus. Und mal ehrlich, es gibt so gewisse Situationen, da sind sie wahre Wunderwaffen gegen kindliche Langeweile. Längst sind sie fester Bestandteil unseres Alltags und nicht mehr weg zu denken. Woher würden sonst all die süßen Kinderfotos & Videos auf Instagram & Co. kommen?!

Umso wichtiger war uns, ab einem gewissen Alter, ein gesunder Umgang. Aber wie genau funktioniert das? Solche elementaren Erziehungsfragen besprechen wir als Eltern immer zusammen. Denn im Grunde ist jedes Kind und jede Familie anders. Nur selten gibt es ein Patentrezept, das für alle passt. Doch ein paar Tipps & Tricks gibt es trotzdem, welche uns helfen, unsere Kinder mit der digitalen Welt Step by Step vertraut zu machen.

Das Maß aller Dinge

Ein gesundes Mittelmaß ist das A & O. Ein komplettes Verbot ist heutzutage, ab einem gewissen Alter, fast nicht umsetzbar und am Ende machen wir unser Smartphone interessanter als es eigentlich ist. Vorsicht! Potentielle Suchtgefahr . . .

Schmankerlzeit

Es gibt Situationen, die sind unvermeidbar und führen unweigerlich zu Stress für alle Beteiligten. Etwa Wartezeiten, kombiniert mit stark eingeschränkter Bewegungsfreiheit für die Kleinen. Wenn das Buch dann beim 10 ten Mal einfach langweilig wird und ihr schon heisser seid von all den Liedern und Fingerspielen, können Bilder und Videos der Kleinen oder eine besondere App die Situation ratz fatz entspannen. Das digitale Spielen gibt es bei uns nur in besonderen Situationen, so bleibt es spannend und wird nicht selbstverständlich.

Ich darf das schon alleine . . . 

Erstmal ist die Tastensperre bei all unseren technischen Geräten ein „Muss“! Außerdem lassen wir unsere Tochter beim Spielen mit dem Handy oder Tablet nie allen. Denn Drag&Drop oder Sliden will gelernt sein und braucht manchmal noch ein bisschen Unterstützung. Das heißt aber nicht, dass sie nicht eigenständig und selbstbestimmt agieren darf. Ihre Selbstständigkeit macht sie nicht nur ungemein stolz, sondern verringert auch die Gefahr, dass sie ihre gewonnenen Freiheiten ausnutzt oder überschreiten will. Deshalb gibt es auf unseren Geräten einen eigenen Ordner für sie. Diesen darf sie selbst öffnen und sich auch selbst eine ihrer Apps aussuchen. Alle anderen Ordner und Apps sind tabu und das weiß sie auch.

Weniger ist mehr

Mit Apps ist es wie mit Spielzeug. Ist das Angebot zu groß, geht das „Spielen“ drauf. Dann switcht  sie nur noch zwischen all ihren Sachen hin und her. Schnell ist sie frustriert oder überfordert. Deshalb tausche ich nicht nur regelmäßig ihre Spielsachen aus, sondern habe auch nur eine begrenzte Anzahl von Apps in ihrem Ordner. Dank der Cloud, sind sie ja eh immer und überall (für Mama) abrufbar 😉

Altersgerecht

Was bedeutet das? Klar ist bei Kinder-Apps immer eine Altersempfehlung dabei, doch ich lege auch Wert auf das Design und besonders auf meinen eigenen Eindruck. Wie etwa die Geschwindigkeit der Bilder, die Art der Musik oder wieviel auf dem Bildschirm gleichzeitig zu sehen ist. Sind die Farben grell, die Figuren zu detailliert, der Bildwechsel zu schnell oder die Musik zu wild, scheidet die App für mich erstmal aus. Die App soll meinem Kind Spaß machen, es aber nicht unnötig mit Info´s bombardieren oder aufkratzen.

Du hast es in der Hand

Na und am Ende bist immer noch du die Mama und bestimmst, wann, was, wieviel und ob.

Damit du dich jetzt nicht selber durch die unergründlichen Tiefen des App Stores wühlen musst, habe ich euch hier unsere Lieblingsapps, dem Alter nach, mal zusammengestellt.

 

 

Infant Zoo

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Eine schlichte, einfache Darstellung, gepaart mit einer minimalistischen Aufgabe. Knacke das Ei. Durch tippen auf das hüpfende Ei, schlüpfen unterschiedliche Tiere. Infant Zoo war unsere erste App für´s Tochterkind und ist bereits ab ca. 1 Jahr geeignet.

Fiete Lifestyle_Kinderapps_Fiete_02

Nach wie vor mein unangefochtener Platz 1! Für unterschiedliche Altersgruppen gibt es unterschiedliche Aufgaben zu lösen. Hier werden z.B. die Eier in die Pfanne geschlagen oder ein Luftballon mit einer Nadel zum Platzen gebracht. Bereits mit 1,5 – 2 Jahren können die Kleinen mit Fiete kleine, simpel Aufgaben lösen. Das Design erinnert an eine kindliche Collage, mit sanften Farben und auf´s Wesentliche reduziert.

„Schlaf gut“ Zirkus

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Unser momentanes Highlight am Wochenende. Denn Freitag und Samstag darf J die Zirkustiere ins Bett bringen. Diese wohnen in Teekannen, Schuhen, Zelten oder kleinen Wagen und jedes hat vor dem „Licht aus machen“ noch ein paar kleine Kunststücke auf Lager. Danach wird auch bei uns das Licht aus gemacht und brav geschlummert.

Miximal

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Dieses lustige Spiel haben wir früher schon geliebt. Damals allerdings noch in Form eines Brettspiels. Hier werden unterschiedliche Tiere gemischt und auf Wunsch werden natürlich auch die passenden Namen dazu genannt. Auch hier liegt der Fokus auf dem Wesentlichen, ohne viel Schnick Schnack oder Tam Tam.

Chomp

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J liebt Videos von sich selber. Bei Chomp kann sie in die Rolle eines Dirigenten, der Kirsche auf dem Kuchen oder einem Astronaut schlüpfen. Nun werden lustige Moves gemacht, während man selber lustige Grimassen dazu schneiden kann. Hier muss man selber aktiv werden und den Figuren, in Form seines Gesichtes, Leben einhauchen. Simpel, schlicht und mit jeder Menge Spaß!

 

Wollt ihr immer up to date sein oder einfach nur ein bisschen hinter die Kulissen spitzeln? Dann folgt mir doch auf Instagram oder Facebook. Hier gibt es tägliche Updates zu meiner Schwangerschaft, dem Leben mit Kindchen und alles was wir so machen. Auch gibt es da auch immer mal wieder den ein oder anderen Teaser!

xoxo

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1 Comment

  • Reply
    Sabrina
    24. August 2016 at 10:47

    Fiete ist bei uns auch heiß geliebt! Wenn mal gar nichts anderes hilft, ist Fiete die Rettung. Ich mag das schlichte Design und die sanfte Seemansmusik sehr. Wir halten es mit diesen Dingen wir ihr, das richtige Maß macht es eb en aus. Und die App “Schlaf gut Zirkus” habe ich mir jetzt auch gleich runter geladen. Eine süße App. Wird bestimmt bald mal vom Sohnemann getestet. Danke für’s Teilen!
    Liebe Grüße, Sabrina

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