DAS LEBEN

Ich packe meinen Koffer . . .

Ach was gäbe ich für Mary Poppins Tasche?! So eine Zaubertasche wünscht sich wohl jede Mama. Gerade jetzt in der Ferienzeit, heißt es wieder für viele Familien „Ab in den Urlaub“! Eigentlich ja die schönste Zeit des Jahres, wäre da nicht immer dieses nervenaufreibende „Koffer packen“. Doch mit ein paar Tips und Tricks muss es gar nicht erst zu einem unkoordiniertem Desaster werden, sondern kann echt super easy und schmerzfrei in Null Komma nichts wieder vorbei sein!

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Und keine Sorge, ich werde euch jetzt nicht erklären, dass ihr mordsmäßig Platz spart, wenn ihr eure komplette Kosmetika in kleine Reisefläschen abfüllt. Damals, als kinderloser Backpacker war es das wohl auch. Bei einer 3, bald 4 köpfiges Familie, hab ich dafür aber absolut keinen Nerv mehr. Allein Shampoo, Spülung, Duschgel, Bodylotion & Gesichtscreme x 3? Scheiß auf die paar Zentimeter mehr im Koffer, das muss auch anders gehen!

Deshalb hab ich mich mal hingesetzt um euch zu zeigen wie ich so packe . . .

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Hab den Überblick: Es gibt wirklich unzählige Packlisten im Internet. Ob für Flugreisen, mit oder ohne Kind oder für den Campingurlaub. Solche Listen erleichtern das Packen unheimlich und die Wahrscheinlichkeit etwas zu vergessen ist gleich 0. Ich hau euch jetzt nicht noch ne Liste raus, denn ich druck mir meine immer aus dem Netz. Natürlich ist auch dein gesunder Menschenverstand gefragt, also fliegt durchaus mal das ein oder andere raus oder wird durch etwas von mir ersetzt.

 

Sei realistisch: Mr. Rock fragt sich ja wirklich jedes Mal wieder, weshalb ich sooooooo . . . Pause . . . ooooooo lange brauche, bis ich endlich fertig bin. Weil eh klar, dass er das in unter 30 Min schaffen würde. Zwar hätten wir dann die Hälfte vergessen und würden garantiert nochmal umkehren oder am Ankunftsort erstmal nen Großeinkauf hinlegen. Aber MANN denkt wir haben ja schließlich Zeit gespart. Ne ihr Lieben das ist ne Milchmädchenrechnung. Das Packen sollte übernehmen, wer auch sonst an alles denkt was mit der Familie zu tun hat. UND! Packen dauert einfach seine Zeit. Ich brauche dazu ca. 2-3 Stunden, dann ist aber wirklich ALLES eingepackt, gut verpackt, ich weiß wo was ist und es gibt 100% kein Drama weil der Lieblingsschnuller oder der heißbeliebte Kuschelaffe fehlt.

 

Mit System: Bevor du jetzt wie eine Verrückte von Zimmer zu Zimmer rennst und am Ende überall kleine Häufchen stehen, hier mein Tip. Bestimme einen Raum zum „Packraum“. Für alle anderen Familienmitglieder ist dieser Raum für die Zeit des „Packens“ tabu. So verhinderst du das deine Individualhaufen (da komm ich weiter unten noch dazu) wieder durcheinander geschmissen werden oder plötzlich die Hälfte fehlt. Nun schnapp dir einen Wäschekorb und deine Liste und klappere jeden Raum ab. Alle Dinge die mit müssen landen im Wäschekorb und werden ins Packzimmer gebracht.

 

Individualhaufen: Hast du alles im Packzimmer zusammen gesucht, geht es ans Türmchen bauen. Jedes Familienmitglied bekommt ein Haufen von mir + ein Gemeinschaftshaufen mit Bettwäsche, Ladekabel, Babyphons etc. So bekommst du einen gewissen Überblick und merkst gleich, wenn du es mal wieder übertrieben hast. Ich stelle übrigens die Outfits schon vorab zusammen. Denk bloß nicht, dass du ja vielleicht das Kleid anziehen könntest, welches schon seit Monaten im Schrank hängt. Auch im Urlaub greift man zu seinen Lieblingsteilen. Ich bevorzuge Klassiker die sich beliebig oft kombinieren und variieren lassen. Ach und mehr als 3 Paar Schuhe braucht keiner!

 

Und rein damit: Hast du alles beisammen? Dann geht es jetzt ab damit in die Koffer. Auf Flugreisen empfiehlt es sich, die einzelnen Haufen auf die Koffer zu verteilen, für den Fall das ein Gepäckstück verloren geht. Ansonsten packe ich einen Eltern- und einen Kinderkoffer. Kleidung am Besten immer einrollen. Zum einen nimmt sie so weniger Platz weg und stopft perfekt entstandenen Packlücken und zum anderen knittern die Sachen so weniger. Schuhe packe ich immer in Tüten, so wird die Kleidung nicht schmutzig. Auch Shampoo & Co. kommen in Plastikbeutel, nicht das sie noch auslaufen und der Urlaub erstmal nackig mit Waschen beginnt. Nun zuerst die klobigen Dinge, wie Schuhe oder Kosmetikbeutel unten rein. Dann mit den gerollten Kleidungsstücken Tetris like auffüllen.

 

Bits & Pieces: Gehts ins Hotel, könnt ihr euch Handtücher, Bettwäsche, Babyphone, Haarföhn, etc. sparen. Gibts vor Ort und spart Gepäck. Wir fahren oft auf die Hütte, da gibt es immer ne extra Tasche für Bettwäsche & Co., genauso wie die nötigsten Grundnahrungsmittel. Ist aber im Auto eh kein Problem. Auch versuche ich unsere Taschen und Koffer nie bis zum Anschlag zu füllen. Zum einen weil wir Frauen doch irgendwie immer irgendwas shoppen, selbst wenn wir hoch oben auf dem Berg sind und zum anderen weil ich beim Packen nach dem Urlaub eh nur Dreckwäsche habe und diese dann auch mal in die Taschen stopfe. Hier kann man wirklich Zeit sparen!

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xoxo

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1 Comment

  • Reply
    merlanne
    15. August 2016 at 14:10

    Danke für die Tipps. Kann ich gut gebrauchen, denn jedes Jahr stelle ich fest, dass ich einfach zu viel gepackt habe und die Hälte nicht brauchte.
    Liebe Grüsse,
    Claudine

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